Musik kann mehr!

Sozialkompetenzen musikalisch erfahrbar

Kindern und Erwachsene arbeiten im Kreis musikalische miteinander

Die Idee zum Workshop!

Musik begleitet uns jeden Tag – oft ganz selbstverständlich. Aber Musik kann noch viel mehr, als nur gehört zu werden. Genau darum geht es in meinem Workshopkonzept „Musik kann mehr!“.

Als Musiker und studierter Musikpädagoge ist es mir ein großes Anliegen, jungen Menschen einen einfachen, offenen und vor allem positiven Zugang zur Musik zu ermöglichen. Das Konzept habe ich im Rahmen meiner Abschlussarbeit entwickelt und dabei wissenschaftlich untersucht, welchen Einfluss musikalisches Arbeiten auf die Persönlichkeitsentwicklung haben kann.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht Leistung oder musikalisches Vorwissen – sondern das gemeinsame Erleben, Ausprobieren und kreative Arbeiten mit Musik.

Worum geht es im Workshop?

„Musik kann mehr!“ ist ein musikalischer Workshop für Schüler:innen der Klassenstufen 5 bis 13. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und Freude am eigenen Musizieren zu wecken – ganz ohne Druck und ohne die Erwartung, bereits ein Instrument spielen können zu müssen.

Die Teilnehmenden erleben Musik aktiv:
durch Rhythmus, Bewegung, Improvisation, gemeinsames Musizieren und kreative Gruppenprozesse.

Dabei entstehen nicht nur musikalische Erfahrungen. Die Übungen fördern gleichzeitig soziale, emotionale und kreative Kompetenzen, wie etwa Teamfähigkeit, Selbstbewusstsein, Kommunikation oder gegenseitige Rücksichtnahme. Diese sogenannten Transfereffekte von Musik sind wissenschaftlich belegt und bilden die Grundlage des gesamten Konzepts.

Mir ist wichtig, dass Musik hier nicht als „Unterrichtsfach“, sondern als Erlebnisraum wahrgenommen wird: offen, motivierend und ohne Angst vor Fehlern.

Kinder und Erwachsene erarbeiten musikalische Rhythmusübungen

Was macht den Workshop besonders?

  • kein musikalisches Vorwissen notwendig

  • niedrigschwelliger Einstieg für alle Schüler:innen

  • wissenschaftlich fundiertes Konzept

  • flexibel an Klassenstufe und Gruppensituation anpassbar

  • Fokus auf dem gemeinsamen Erleben statt Leistungsdruck

  • Förderung sozialer Kompetenzen ganz nebenbei

  • modular aufgebaut und individuell planbar


Der Workshop orientiert sich außerdem an den Anforderungen des brandenburgischen Lehrplans und kann je nach Zielsetzung unterschiedliche Schwerpunkte setzen – beispielsweise Teamarbeit, Kreativität, Selbstbewusstsein oder Kommunikation.

Wie läuft der Workshop ab?

Das Konzept folgt einem flexiblen Baukastenprinzip. Dadurch kann der Workshop an unterschiedliche Rahmenbedingungen, Altersgruppen und Zeitfenster angepasst werden.

Die klassische Workshopdauer umfasst einen Projekttag mit etwa sechs Unterrichtseinheiten. Je nach Bedarf sind aber auch kürzere oder erweiterte Formate möglich.

Gearbeitet wird in einem abwechslungsreichen Mix aus:

  • Gruppenübungen

  • musikalischen Experimenten

  • Rhythmus- und Percussionarbeit

  • kreativen Aufgaben

  • Reflexions- und Austauschphasen


Die Schüler:innen erhalten dabei direktes musikalisches und soziales Feedback und erleben, wie gemeinsames Arbeiten in der Gruppe funktionieren kann.

Kinder und Erwachsene erarbeiten neue musikalische Welten

Welchen Mehrwert haben die Schüler:innen?

Der Workshop schafft einen Raum, in dem Jugendliche:

  • sich ausprobieren dürfen

  • kreativ arbeiten können

  • Selbstvertrauen entwickeln

  • gemeinsam Lösungen finden

  • sich gegenseitig wahrnehmen und unterstützen

  • Musik aktiv statt nur konsumierend erleben


Viele Schüler:innen entdecken dabei Seiten an sich, die im klassischen Schulalltag oft wenig Raum bekommen.

Welche Voraussetzungen braucht die Schule?

Der Workshop ist bewusst so konzipiert, dass möglichst viele Schulen ihn unkompliziert umsetzen können.

Benötigt werden:

  • ausreichend große Räumlichkeiten

  • idealerweise Instrumente für gemeinsames Arbeiten
    (z. B. Percussion-, Rhythmus- oder Melodieinstrumente)

  • optional: Beamer oder Flipchart zur Präsentation von Ergebnissen


Musikalische Vorkenntnisse der Schüler:innen sind ausdrücklich 
nicht erforderlich.

Warum mir dieses Projekt wichtig ist?

In meiner Arbeit mit jungen Menschen erlebe ich immer wieder, wie schnell Musik Menschen, unabhängig von Leistung, Herkunft oder Vorerfahrung, miteinander verbinden kann.

Genau diese Erfahrung möchte ich mit „Musik kann mehr!“ weitergeben:
Musik als Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren, gemeinsam etwas zu schaffen und dabei vielleicht auch ein Stück über sich selbst hinauszuwachsen.

Ich freue mich darauf, das Konzept gemeinsam mit Schulen individuell umzusetzen und Schüler:innen neue Zugänge zur Musik zu eröffnen.

Ihr habt Interesse? Dann lasst uns doch gemeinsam euren Workshoptag konzipieren.
Schreibt mir hier: